Immer wieder wurde ich von vielen Fliegenfischerkollegen angefragt, ob es denn wieder einmal einen Startup in Rheinfelden gäbe. Nach 4 Jahren Pause (die letzte große Veranstaltung dieser Art fand 2006 statt), habe ich mich an die Aufgabe gemacht und wieder einen richtigen Saisonauftakt organisiert!
Bereits kurz nach 8.00Uhr trafen an diesen noch recht kalten 14.März 2010 die ersten Teilnehmer auf dem Festgelände "Tutti-Kiesi" ein.
Neun Instruktoren kümmerten sich um die engagierten Teilnehmer. Alle Levels wurden geschult, doch gerade die Basics wurden immer wieder von Vielen nochmals wiederholt. Genauso wichtig war natürlich der Smalltalk, fachsimplen, Geräte vergleichen, Erfahrungen austauschen und dann wieder auf die Wiese und die Leinen fliegen lassen.
Auch die Wasserwürfe, wie Rollwurf und Switchcast, sowie einige Speytechniken waren im Angebot des "Übungsprogramms". Urs Müller trotzte den kalten Temperaturen und dem eiskalten Wasser. Auch etliche Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen und übten gut "verpackt" diese so wichtigen Würfe.
Der gesellschaftliche Teil unserer Startup-Veranstaltung fand im Gasthaus "Engel" in Degerfelden statt. Das Team um die Wirtin "Erna" hatte das Nebenzimmer sehr schön vorbereitet, der Service war perfekt und so stand dem Höhepunkt nichts mehr entgegen. Unter großen Beifall konnten wir dem Verein "Rheinfelder Tafelladen" eine Spende in Höhe von 1000,- überreichen! Dies war der vollständige Erlös der Veranstaltung, aufgerundet auf einen runden Betrag.
Doch auch die Teilnehmer hatten Grund zur Freude, lagen doch in der Tombola sehr schöne Preise. Der Hauptpreis, eine Rainshadow-Jahresrute, handgefertigt und mit dem Namen der Veranstaltung gelabelt, ging an Marco Pegoraro aus der Schweiz.
Unser Fliegenfreund Jean-Paul Kauthen aus Bern hatte für uns am 01.+02. Juli 2006 einen Ausflug zum Fliegenfischen an den Oeschinensee (1600 ü.M) organisiert. "Kaiserwetter" war uns vergönnt, oder sollte man besser sagen, die Sonne hat uns richtig "eingeheizt". Nun, wie auch immer, es war ein tolles Weekend mit Jean-Paul Kauthen, Andi und Silvia Stampfli, Claudia und Urs Müller, Martin Müller, Philipp Tefert, Melanie und Oliver Schommer und last but not least "Doc Holiday" Tamás Kiss. Ein großes Danke an Jean-Paul für die perfekte Organisation. Er hat an alles gedacht, Unterbringung, Beschaffung der Fischerlizenzen, prima Verpflegung und genug "Erfrischungsgetränke", bis hin zu einer perfekten Beschreibung des Gewässers, damit jeder gleich wußte, welche Stellen erfolgversprechend sein könnten. Wir freuen uns schon auf den Ausflug 2007 - mal sehen wohin es uns nach 2005 an den Murgsee und 2006 am Oeschinensee "hin verschlägt".
Der Doubs (=der Unentschlossene) im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz. Eine Flusslandschaft im Juragebiet von einer Schönheit und Faszination, die vergleichbar nur noch selten in Europa zu finden ist. Das Gebiet ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tierarten, selbst der Luchs und auch der Fischotter sind hier noch zu finden.
Der Fluss selbst zeigt alle Facetten, die ein Gewässer so interessant erscheinen lassen. Schwierige enge Schluchten, schnellfließende Abschnitte, schattige Bereiche mit tiefen Pools, romantisch dahinfließende ruhige Bereiche, wunderschöne Rieselstrecken, nie ist der Verlauf langweilig. Die am Fluss gelegenen Städtchen haben sich noch viel aus einer längst vergangenen Zeit bewahrt. Die Fischerei am Doubs ist nicht einfach. Schon Charles Ritz hat dies in seinem Buch "Erlebtes Fliegenfischen" beschrieben. Wunderschöne Äschen, und natürlich die berühmte Doubs-Forelle fordern jeden Angler heraus. Doch auch Hecht, Döbel, Barbe Barsch und viele Kleinfischarten sind im Doubs zu Hause.
Ein weiterer Ausflug führte an den Stausee von La Goule, daran anschließend auf die Strecke zwischen La Goule und Goumois. Lassen Sie sich von den Bilder dieser grandiosen Landschaft verzaubern.
Ende Mai 2005 - ein wunderschöner, aber extrem heißer Tag im Tal des Doubs. Fischen war erst in den Abendstunden erfolgversprechend. So habe ich den Tag wieder für eine Fotoserie benutzt. Zu bedanken habe ich mich bei Peter, Michael und Dietmar. Es ist einfach toll mit solchen Kollegen einen Fliegenfischertag erleben zu dürfen.
Pünktlich zu Weihnachten haben sich die Bachforellen im Dorfbach wieder versammelt, um ihrer Bestimmung nachzugehen. Es ist immer weider faszinierend, die Fische (von z.Teil stattlicher Größe) zu beobachten. Ich war auch dieses Mal wieder mit der Videokamera vor Ort. Die Aufnahmen entstanden am 26. Dezember 2006, also nahezu exakt ein Jahr nach den ersten Aufnahmen.